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Aus der Geschichte

1966 beschlossen die Gemeinden Kleinblankenbach mit Erlenbach und Großblankenbach, sich über die Kahl hinweg zur Gemeinde Blankenbach zusammenzuschließen. Während das frühere Kleinblankenbach zu Kurmainz gehörte, war Großblankenbach auf der rechten Seite Kahlseite ein Bestandteil des ehemalig schönbornischen Amtes Krombach. Wie alle anderen Orte kam es 1858 zum Landgericht Schöllkrippen. Kirchengemeinde und Schulzusammenschluss hatten sich nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt, so dass die neue Kirche gebaut werden konnte. Aus früherer Zeit sind noch einige Fachwerkhäuser erhalten geblieben. Nach 1900 entstand an der Bahnlinie der Kahlgrundbahn eine Kalkbrennerei, die mit Hilfe einer Drahtseilbahn aus den Kalksteingruben von Sommerkahl und Eichenberg das Material herbeiholte. Auch die Blankenbacher Keltereien blicken auf eine lange Tradition zurück und Blankenbacher Apfelwein ist weit über die Grenzen des Kahlgrundes hinaus bekannt. Heute ist Blankenbach eine entwickelte Wohngemeinde mit guter Infrastruktur.

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