Harmonische Klänge in St. Katharina
Main-Echo Pressespiegel

Harmonische Klänge in St. Katharina

Gesangverein 1883 Schöllkrippen: Konzert mit Programm aus geistlicher und weltlicher Literatur
SCHÖLLKRIPPEN  Der Ge­sang­ve­r­ein Sc­höllkrip­pen konn­te mit star­kem Aus­druck und Klän­ge vol­ler Har­mo­nie sein Pu­b­li­kum in der voll be­setz­ten Kir­che am Sonn­tag, den 3. De­zem­ber, be­geis­tern.
Mit einem knapp 90-minütigen abwechslungsreichen Programm, bestehend aus geistlicher, klassischer, weltlicher und moderner Literatur, brachte er (vor-)weihnachtliche Zeit den Zuschauern näher.
Zu Beginn gab der Kinderchor unter der Leitung von Karsten Schwind verschiedene Stücke, wie »Schlittenfahrt« oder »Stern über Bethlehem«, zum Besten.
Das Fundament der Veranstaltung lag jedoch bei dem gemischten Chor mit neuem Chorleiter Hugo Bergmann. Dieser zauberte mit bekannten Stücken, wie »Heil'ge Nacht (Beethoven), »Christmas Lullaby«(Rutter), »Hallelujah« (Cohen) und »Joy to the world«(Händel), eine Atmosphäre voller Wohlklänge. Bei dem Chorstück »Transeamus usque Bethlehem« und dem Lied »(I'm dreaming of a) white Christmas« setzte Martin Denk sein kraftvolle Stimme gekonnt solistisch ein. Der Frauenchor zeigte auf zarte Weise sein Können in »Hebe deine Augen auf«(Mendelssohn-Bartholdy). Mit »Maria durch ein Dornwald« (Christiana Rosenberger, Corinna Weidenweber, Karin Breunig und Barbara Machacsek) und »Myn lyking« (Christiana Rosenberger, Cornelia Rosenberger, Gerhard Rosenberger und Martin Denk) brachten zwei kleine Gruppen aus dem Chor emotionale Vielfältigkeit zum Ausdruck. Der Mezzosopran Judith Bergmann (Frankfurt am Main) setzte solistische Akzente mit den Stücken »Jesus bleibet meine Freude« (Bach), »Schließe, mein Herze« (Bach) und »One in Royal David's City« (Sufjan Stevens) von der Empore. Begleitet wurde sie von Karsten Schwind (Orgel und Gitarre) und Vera Trohorsch (Querflöte). Das Lied »Have yourself a merry little Christmas« (Ralph Blane) sang die Solistin im Altarraum atemberaubend schön im Zusammenspiel mit Hugo Bergmann am E-Piano. Der Bürgermeister Marc Babo (CSU) gratulierte dem Gesangverein Schöllkrippen zum 140 jährigen Bestehen und untermauerte dies mit seinen Worten »Bereicherung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde« und »ein Zusammenspiel über alle Generationen«. Zum Abschluss erklang Macht hoch die Tür, bei dem die letzte Strophe gemeinsam mit dem Publikum gesungen wurde.
Barbara Machacsek

10.01.2024
mehr unter www.main-echo.de
Schließen Drucken Nach Oben