Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Ortsansicht
Milleniumskreuz
Bembel
Wiese
Radfahrer
Kapelle
Ortsansicht
Kirche

Tierarzneimittel, Anzeige des Verbringens aus EU-Mitglieds- oder EWR-Vertragsstaaten durch Tierärzte

Unter bestimmten Voraussetzungen ist das Verbringen von Tierarzneimitteln aus anderen EU-Mitglieds- oder EWR-Vertragsstaaten möglich. Ein solches Verbringen von Tierarzneimitteln ist unverzüglich bei der zuständigen Regierung anzuzeigen.

Beschreibung

Zulassungs- bzw. registrierungspflichtige Arzneimittel dürfen nach Deutschland grundsätzlich nur verbracht bzw. eingeführt werden, wenn sie zum Verkehr im Geltungsbereich des deutschen Arzneimittelgesetzes zugelassen, genehmigt oder registriert sind bzw. davon freigestellt sind. Für alle anderen Arzneimittel besteht grundsätzlich ein Verbringungsverbot. Tierärzte dürfen unter bestimmten Voraussetzungen (siehe unten) aber dennoch Tierarzneimittel aus dem Ausland beziehen. Der Tierarzt hat eine solche Verbringung von Tierarzneimitteln unverzüglich bei der zuständigen Regierung anzuzeigen. Anzugeben sind dabei:

  • Tierart, bei der das Tierarzneimittel angewendet werden soll
  • Vorgesehenes Anwendungsgebiet des Tierarzneimittels
  • Bezugsland des Tierarzneimittels
  • Bezeichnung des Tierarzneimittels
  • Bestellmenge des Tierarzneimittels
  • Wirkstoffe des Tierarzneimittels nach Art und Menge

 Zuständige Behörden sind

  • Regierung von Oberfranken: zuständig für die Regierungsbezirke Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken
  • Regierung von Oberbayern: zuständig für die Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und Schwaben

Voraussetzungen

Unter folgenden Voraussetzungen darf ein Tierarzt im Rahmen des Betriebs seiner tierärztlichen Hausapotheke Tierarzneimittel aus dem Ausland beziehen und in der

  1. tierärztlichen Hausapotheke vorrätig halten: In Deutschland steht kein zur Erreichung des Behandlungsziels geeignetes zugelassenes Tierarzneimittel zur Verfügung (= sogenannter Therapienotstand) und
  2. die verbrachten Tierarzneimittel werden nur für die vom Tierarzt behandelnden Tiere eingesetzt und
  3. Es handelt sich um ein Arzneimittel aus einem EU-Mitgliedstaat/EWR-Staat und ist dort für Tiere zugelassen.

Verfahrensablauf

Tierärzte müssen das Verbringen von Tierarzneimitteln aus EU-Mitglieds- oder EWR-Vertragsstaaten über das bei der zuständigen Regierung schriftlich anzeigen. Hierzu kann das unten verlinkte Anzeigeformular verwendet werden.

Hinweise

Generell verboten sind:

  1. Das Verbringen/die Einfuhr von Humanarzneimittel zur Anwendung beim Tier aus EU-Mitglieds- und EWR-Vertragsstaaten bzw. aus Drittländern
  2. Die Einfuhr von Tierarzneimitteln aus Drittländern

Die Einfuhr von Betäubungsmitteln erfordert gemäß Betäubungsmittelgesetz eine Genehmigung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Fristen

Der Tierarzt hat das Verbringen von Tierarzneimitteln unverzüglich anzuzeigen.

Rechtsgrundlagen

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (siehe BayernPortal)
Stand: 08.05.2019

Kontakt

Untere Au 16
63825 Blankenbach
06024 631460
06024 631461
E-Mail schreiben

Kontakt VG

Verwaltungsgemeinschaft Schöllkrippen
Marktplatz 1
63825 Schöllkrippen
06024 67350
06024 673599
E-Mail schreiben

Volltextsuche

Bilderslidershow starten Bilderslidershow beenden